Die Prüfung zum Ernährungsberater

Zuletzt aktualisiert: Dezember, 2019

Zu jeder guten Ausbildung gehört auch eine Abschlussprüfung, so auch bei der Ausbildung zum Ernährungsberater. Je nach Bildungsträger und Anbieter variieren der Umfang der Prüfung und die abgefragten Inhalte. Gemeinsam haben die Prüfungen üblicherweise, dass sie in schriftlicher Form abgelegt werden.

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Wie läuft die Prüfung zum Ernährungsberater ab?

Die Ausbildung zum Ernährungsberater unterliegt keinerlei staatlichen Regelungen. Damit sind auch Prüfungen nicht einheitlich geregelt, sondern unterscheiden sich je nach Anbieter. Bei anerkannten Anbietern hat sich weitgehend die schriftliche Prüfungsform etabliert, die Sie zum Ende der Ausbildung im Anschluss an das letzte Präsenzseminar erwartet. Hier wird von Ihnen das in der vorausgegangenen Ausbildung vermittelte theoretische Wissen abgefragt, häufig in Form eines Multiple-Choice-Tests.

Der Prüfungsumfang und die genaue Prüfungsform können sich zwischen den Bildungsanbietern deutlich unterscheiden. Erfolgt die Abschlussprüfung bei einem öffentlichen Verband, müssen Sie häufig neben einer schriftlichen Abschlussprüfung noch eine mündliche Prüfung absolvieren, sowie eine Projektarbeit einreichen. Das spricht aber nicht automatisch für qualitative Unterschiede der Ausbildung.

Wenn Sie die Ausbildung zum Ernährungsberater im Fernstudium absolvieren, müssen Sie meist eine zweistündige Prüfung unmittelbar nach dem letzten Präsenzseminar schreiben.

Nach erfolgreicher Abschlussprüfung wird ein institutseigenes Zertifikat ausgestellt. Wer die Abschlussprüfung nicht macht, bekommt nur eine Teilnahmebestätigung am Lehrgang.

Tipp: Besonders beliebt ist zur Zeit die Ausbildung an der OTL Akademie und der Akademie der Naturheilkunde. Die Kosten liegen an der OTL Akademie bei insgesamt nur knapp 700 € und darüber hinaus sind die OTL Akademie und die dort angebotenen Ausbildungen TÜV-zertifiziert. Mehr dazu finden Sie im kostenlosen Demozugang unter:

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Die Prüfung bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE)

Wer seine Ausbildung zum Ernährungsberater bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) absolviert (Mehr dazu: www.ernaehrungsberaterausbildung.com/dge-regeln-neu), schreibt zwei schriftliche Prüfungen zu jeweils 45 Minuten. Anschließend wartet auf Sie noch eine mündliche Abschlussprüfung, in der auch didaktische Fähigkeiten gefordert sind. Eine Projektarbeit kann ebenfalls Bestandteil der Abschlussprüfung sein.

Sobald Sie alle Prüfungen erfolgreich abgelegt haben, dürfen Sie den Titel Ernährungsberater DGE führen. Die Prüflinge bekommen ein entsprechendes Zertifikat. Mehr zu aktuellen Veränderungen bei der DGE finden Sie unter: DGE erneuert ihre 10 Regeln

Welche Voraussetzungen gibt es für die Prüfung zum Ernährungsberater?

Die Prüfungsvoraussetzungen für den Ernährungsberater unterscheiden sich ebenfalls je nach Bildungsträger. Je nach Anbieter gelten verschieden strikte Voraussetzungen für die Prüfung, die zum Teil bereits zur Aufnahme einer Ausbildung zum Ernährungsberater beim betreffenden Anbieter angewandt werden – beispielsweise bestimmte berufliche Qualifikationen.

Viele private Bildungsträger bieten die Ausbildung zum Ernährungsberater als Fernlehrgang an.

Die meisten Fernschulen fordern als Nachweise zur Prüfung Ihre Teilnahme an Pflicht-Seminaren und eine ausreichende Vorbereitung durch die Abgabe der Einsendeaufgaben.

Voraussetzungen bei der DGE

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Private Anbieter mit Präsenzunterricht stellen analoge Bedingungen. Ein großer Anbieter für die Ausbildung zum Ernährungsberater ist die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Die DGE hat striktere Voraussetzungen für die Prüfung:

  • Nachweis über die besuchten Seminare – insgesamt in zwölf Module aufgeteilt
  • Die Teilnehmer müssen eine berufliche Qualifikation im Bereich der Ernährung vorweisen

Darunter zählen z.B. eine Ausbildung zum Diätassistenten oder ein mindestens auf Bachelor-Niveau abgeschlossenes Studium im Bereich der Ernährungswissenschaften, Ökotrophologie oder einem anderen Studiengang mit einem Ernährungs-Schwerpunkt.

Tipp: Sie können sich einzelne Module anrechnen lassen, wenn Sie jeweils eine vergleichbare Fortbildung erfolgreich absolviert haben. Mehr zu den Prüfungsvoraussetzungen finden Sie unter: Ernährungsberater – Ausbildung,Voraussetzungen & Dauer

Welche Inhalte werden in der Prüfung zum Ernährungsberater abgefragt?

Wie bereits erwähnt, können sich die geforderten Prüfungsinhalte je nach Anbieter deutlich unterscheiden. Im folgenden orientieren wir uns an den Prüfungsschwerpunkten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Thematisch werden die Inhalte der meisten Prüfungen im Regelfall nicht sehr weit davon entfernt sein.

Bei der schriftlichen Prüfung an der DGE ist der Fokus auf Aspekte der Beratertätigkeit gelegt. Von der richtigen Projektplanung für eine Ernährungsberatung bis zu Kommunikation und Gesprächsführung werden hier die theoretischen Inhalte abgefragt. Auch relevant sind die Methodik und Didaktik in der Betrachtung und psychologische Ansätze.

Herausfordernder ist dort die mündliche Prüfung. Während dieser werden dann vor allem, wenn auch nicht ausschließlich, speziellere Inhalte zum Bereich Ernährung von Ihnen abgefragt, von denen es insgesamt über 20 im Themenkatalog gibt, wie z.B.

  • Mangelernährung
  • Ernährung und Sport
  • Nahrungsergänzungsmittel
  • Nährstoffe
  • Gentechnik
  • Ernährung im Alter

Auch rechtliche Aspekte oder marketingrelevante Inhalte zur Selbstständigkeit können Prüfungsbestandteil sein. Sie sehen, es gibt also eine ganze Menge im Zuge der Prüfungsvorbereitung für Sie zu tun. Die gute alte „Ich hoffe einfach, dass ich das richtige Thema ziehe“-Taktik ist hier alles andere als empfehlenswert.

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Wie weit die geforderten Inhalte bei einer Prüfung der DGE auf die Prüfungssituation anderer Institute übertragbar sind, muss eigenständig für den jeweiligen Anbieter recherchiert oder nachgefragt werden. Einige Anbieter setzen auf eigene Schwerpunkte bei der Ausbildung zum Ernährungsberater. Entsprechend sind einige der vorgenannten Inhalte der DGE-Prüfung mal mehr, mal weniger relevant für andere Abschlussprüfungen. Im Regelfall werden Sie aber rechtzeitig auf die Prüfungen vorbereitet und von erfahrenen Lehren u. Ausbildern über die zu erwartenden Schwerpunkte aufgeklärt.

Tipp: Die Ausbildung mit einem naturheilkundlichen Schwerpunkt

Neben der „klassischen” Ausbildung zum Ernährungsberater gibt es Lehrgänge, die den Schwerpunkt auf die Naturheilkunde legen. Zwei Institute, die Ihnen einen solchen Lehrgang anbieten, sind das BTB- Bildungswerk für therapeutische Berufe und die Akademie der Naturheilkunde. Beide Schulen genießen einen sehr guten Ruf und sind schon lange Zeit auf dem Markt etabliert.

Wenn Sie also frühzeitig nach einer Spezialisierung suchen und sich von ihren Wettbewerbern absetzen möchten, sollten Sie sich diese beiden Institute genauer ansehen.

Wenn Sie also frühzeitig nach einer Spezialisierung suchen und sich von ihren Wettbewerbern absetzen möchten, sollten Sie sich beide Institute genauer ansehen.

Tipp: Lassen Sie sich nicht hetzen und vergleichen Sie das Angebot der Schulen in Ruhe. Werfen Sie einen Blick in die Studienbroschüren auf den Webseiten  der Institute und vereinbaren Sie ein persönliches Beratungsgespräch mit der Schule ihrer Wahl, bevor Sie sich entscheiden.

ils-logo.gif Zum Testbericht www.btb.info
ernaehrungsberater-ausbildung-kosten Zum Testbericht www.akademie-der-naturheilkunde.de

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