Die Prüfung zum Ernährungsberater

Zu jeder guten Ausbildung gehört auch eine Abschlussprüfung. So auch bei der Ausbildung zum Ernährungsberater. Je nach Bildungsträger und Anbieter variieren der Umfang der Prüfung und die abgefragten Inhalte. Gemeinsam ist den Prüfungen üblicherweise, dass sie in schriftlicher Form abgelegt werden.

Wie läuft die Prüfung zum Ernährungsberater ab?

Die Ausbildung zum Ernährungsberater unterliegt keinerlei staatlichen Regelungen. Damit sind auch Prüfungen nicht einheitlich geregelt, sondern unterscheiden sich je nach Anbieter. Bei den anerkannten Anbietern hat sich weitgehend die schriftliche Prüfungsform etabliert, die zum Ende der Ausbildung im Anschluss an das letzte Präsenzseminar stattfindet. Abgefragt wird das in der vorausgegangenen Ausbildung vermittelte theoretische Wissen, häufig in Form eines Multiple-Choice-Tests.

Der Prüfungsumfang und die genaue Prüfungsform können sich zwischen den Bildungsanbietern deutlich unterscheiden.
Erfolgt die Abschlussprüfung bei einem öffentlichen Verband, wird meist neben einer schriftlichen Abschlussprüfung noch eine mündliche Prüfung sowie eine Projektarbeit gefordert. Das spricht aber nicht automatisch für qualitative Unterschiede der Ausbildung.

Wird die Ausbildung zum Ernährungsberater im Fernstudium absolviert, muss meist eine zweistündige Prüfung unmittelbar nach dem letzten Präsenzseminar geschrieben werden. Nach erfolgreicher Abschlussprüfung wird ein institutsinternes Zertifikat den Prüflingen ausgestellt. Wer die Abschlussprüfung nicht macht, bekommt nur eine Teilnahmebestätigung am Lehrgang.

Tipp: Besonders beliebt ist zur Zeit die Ausbildung an der OTL Akademie. Die Kosten liegen bei insgesamt nur knapp 700 € und darüber hinaus ist die OTL Akademie und die Ausbildung TÜV-zertifiziert. Mehr dazu finden Sie im kostenlosen Demozugang unter: 

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Die Prüfung bei der DGE

Wer seine Ausbildung zum Ernährungsberater bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), schreibt zwei schriftliche Prüfungen zu jeweils 45 Minuten. Anschließend gibt es noch eine mündliche Abschlussprüfung, in der auch didaktische Fähigkeiten gefordert sind. Eine Projektarbeit kann ebenfalls nicht Bestandteil der Abschlussprüfung sein.

Sind alle Prüfungen erfolgreich abgelegt, darf der Titel Ernährungsberater DGE geführt werden. Die Prüflinge bekommen ein entsprechendes Zertifikat. Mehr zu aktuellen Veränderungen bei der DGE finden Sie hier: DGE erneuert ihre 1o Regeln

Welche Voraussetzungen gibt es für die Prüfung zum Ernährungsberater?

Die Prüfungsvoraussetzungen für den Ernährungsberater unterscheiden sich ebenfalls je nach Bildungsträger. Je nach Anbieter gelten verschieden strikte Voraussetzungen für die Prüfung, die zum Teil dann bereits zur Aufnahme einer Ausbildung zum Ernährungsberater beim betreffenden Anbieter angewandt werden – beispielsweise bestimmte berufliche Qualifikationen. Viele private Bildungsträger bieten die Ausbildung zum Ernährungsberater als Fernlehrgang an. Die meisten Fernschulen fordern als Nachweise zur Prüfung die Teilnahme an Pflicht-Seminaren und eine ausreichende Vorbereitung durch die Abgabe der Einsendeaufgaben.

Private Anbieter mit Präsenzunterricht stellen analoge Bedingungen. Ein großer Anbieter für die Ausbildung zum Ernährungsberater ist die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Die DGE hat striktere Voraussetzungen für die Prüfung. Neben dem Nachweis über die besuchten Seminare – insgesamt in zwölf Module aufgeteilt – müssen die Teilnehmer eine berufliche Qualifikation im Bereich Ernährung vorweisen.

Darunter zählen zum Beispiel eine Ausbildung zum Diätassistenten oder ein mindestens auf Bachelor-Niveau abgeschlossenes Studium in Ernährungswissenschaften, Ökotrophologie oder einem anderen Studiengang mit einem Schwerpunkt in Ernährung. Es bestehen für die einzelnen Module Anrechnungsmöglichkeiten, wenn entsprechend vergleichbare Fortbildungen erfolgreich absolviert worden sind. Mehr zu den Voraussetzungen zur Prüfung finden Sie unter: Ernährungsberater Ausbildung Voraussetzungen & Dauer

Welche Inhalte werden in der Prüfung zum Ernährungsberater gefragt?

Wie bereits erwähnt, können sich die geforderten Prüfungsinhalte je nach Anbieter deutlich unterscheiden. Zur Orientierung sei im Folgenden die geforderten Inhalte in der Prüfung an der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) genannt. Thematisch werden die Inhalte der meisten Prüfungen davon nicht sehr weit entfernt sein.

Bei der schriftlichen Prüfung an der DGE sind vor allem die Inhalte zur Beratung relevant. Von der richtigen Projektplanung für eine Ernährungsberatung bis zu Kommunikation und Gesprächsführung werden hier die theoretischen Inhalte abgefragt. Auch relevant sind die Methodik und Didaktik in der Berachtung und psychologische Ansätze.

Bei der mündlichen Prüfung werden dann vor allem speziellere Inhalte zum Bereich Ernährung gefragt, beispielsweise Mangelernährung, Nährstoffe, Ernährung im Alter oder Nahrungsergänzungsmittel, aber auch rechtliche Aspekte oder marketingrelevante Inhalte zur Selbstständigkeit können Prüfungsbestandteil sein.

Wie weit die geforderten Inhalte bei einer Prüfung bei der DGE auf die Prüfungssituation anderer Institute übertragbar sind, muss eigenständig für den jeweiligen Anbieter recherchiert oder nachgefragt werden. Einige Anbieter setzen auf eigene Schwerpunkte bei der Ausbildung zum Ernährungsberater. Entsprechend sind einige der vorgenannten Inhalte der DGE-Prüfung mal mehr, mal weniger relevant für andere Abschlussprüfungen.

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